Netzwerk

Balus und Moglis gibt es bundesweit an vielen Orten. Die Balus kommen meist von Bildungseinrichtungen (zum Beispiel Universitäten, Hochschulen, Berufsschulen, Oberstufen von Gymnasien) oder von Verbänden und Vereinen. Die Balu-Gruppen werden von einem Koordinator oder einer Koordinatorin dicht begleitet. Alle Standorte bilden ein Netzwerk. Sie können sich untereinander austauschen, voneinander lernen und die Koordinatoren treffen sich wenigstens einmal im Jahr. Das Netzwerk existiert neben dem Verein „Balu und Du e.V.“. Was ist der Unterschied? Warum die Doppelstruktur?
Die lebendige Weiterentwicklung des Programms geschieht im Netzwerk. Hier bündeln sich die Erfahrungen, hier werden neue Ideen ausprobiert und die jeweiligen sozialen Gegebenheiten für das Programm nutzbar gemacht. Diese Autonomie ist belebend und bewahrt vor Routine. Es ist aber bekannt – nicht nur in Mentoring-Programmen –, dass eine allzu frei und unabhängig verstandene Umsetzung des Programms zu einem inhaltlichen Auseinanderdriften der einzelnen Teile führen kann (Problem der fidelity). Deshalb achtet der Verein darauf, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden und schließt mit den einzelnen Standorten einen Kooperationsvertrag ab, in dem Details geregelt sind. Dies ist nicht mit einem Franchise-System zu verwechseln; es werden keine Lizenzgebühren erhoben.
Die Standort-Verantwortlichen treffen sich jährlich bei der Koordinatoren-Konferenz und darüber hinaus bei Bedarf bei Regionalkonferenzen.