Rally vom Münster zum Stadtgarten als Gespann oder in Gruppen

Start: Spielplatz auf dem Münsterhügel (Pfalzgarten hinterm Münster). Aufgabe: Auf den Baumstämmen entlanggehen ohne runterzufallen. Wie oft bist Du runtergefallen:________

  1. Wieviele goldene Wetterhähne sieht man vom Spielplatz aus? 1,2 oder 3. Warum sind sie so weit oben auf Türmen?

  2. Finde den Ring an der rechten Seite des Turmes vom Haupteingang aus gesehen, durch den früher ein Seil durchgezogen war, um den Turmwächter zu wecken. Da früher viele Häuser aus Holz waren und auch mit Holz geheizt wurde, gab es ständig die Gefahr eines Stadtbrandes. Konstanz ist auch ein paarmal fast ganz abgebrannt. Damit der Turmwächter als Brandwächter immer die ganze Nacht wach blieb, hatte der Nachtwächter die Aufgabe bei seinem Rundgang durch die Stadt jede Stunde die Glocke zu läuten. So konnte er sofort in sein Horn stoßen, wenn es irgendwo Feuer gab. Schätze wie weit a) der Ring ______m und b) die Turmterrasse _____m vom Boden entfernt ist.

  1. Gehe zum Münster und finde rechts vom Eingang einen Drachen und einen Vogel. Zähle die Säulen im Hauptschiff ______. Klopfe an eine der Säulen und entscheide: Ist sie fest, ganz aus Sandstein _____ oder innen hohl ______? Wie hoch sind die Säulen? _______m. Zähle die Engel unterhalb der Orgel _________. Finde bei den Informationstafeln den Einzug von König Sigismund in Konstanz. Was hat er auf dem Kopf?____________________________ Was hat Jan Hus auf dem Kopf?_______________

  2. Gehe auf der linken Seite ganz nach vorne zur Eingangstür zu den unterirdischen Gewölben? Wieviele goldene Scheiben findest Du da? 1, 2, 3, 4, 5

4. In den beiden Glockentürmen sind insgesamt 19 Glocken untergebracht. 13 können zusammen geläutet werden und haben so einen besonders festlichen Klang. Sie werden an Festtagen geläutet. Läuten sie auch um Mitternacht das neue Jahr ein? ___Ja, ___Nein. (Wenn Dein Mogli nicht weiß, was eine Glocke ist, dann gehe zum Eingang der Lutherkirche. Dort steht eine mittelgroße.)

5. Die größte Glocke mit dem Namen St. Ursula wiegt 7750 kg. A) Wieviel Moglis mit deinem Gewicht muß man auf eine Waage stellen ? ______Moglis, und wieviele Balus mit dem Gewicht Deines Balus? _____Balus. Sind es mehr als 200 Moglis und mehr als 100 Balus? ___________________________.

6. Auf dem Münsterplatz steht eine kleine Glaspyramide. Was sieht man darunter? Sind die Steine des ehemaligen römischen Kastells mit Mörtel verfugt? _____Ja, _____Nein. Wann wurde das Castel ungefähr gebaut_____________? Mit welchem Ereignis beginnt die christliche Zeitrechnung? _____________Mit welchem Ereignis beginnt die muslimische Zeitrechnung? ____________Wieviele Jahre sind seit diesen Ereignissen jeweils vergangen? ______________ ______________.

7. Wenn Du weitergehts Richtung Brückengasse findest Du eine dreidimensionale Darstellung der Altstadt von Konstanz. Schreibe auf, wieviel der Gebäude Du zusammen mit Deinem Balu erkennst. ________Anzahl der Gebäude.

  1. Gehe weiter in die Brückengasse. Auf der linken Seite siehst Du das Restaurant Domhotel in einer ehemaligen Kirche. Gegenüber ist ein schönes Fachwerkhaus, ein Friseurgeschäft. Wieviele Drachen zählst du an der oberen Regenrinne? 1,2,3,4 . Finde den Spruch in alter Schrift: „Hat jemand Dir was Gutes getan, so sollst Du allzeit danken, und hat Dir Dein Nächster ein Leid getan, sei zur Versöhnung stets bereit.“ Laß Dir den Satz von Deinem Balu erklären. Findest Du den Spruch richtig oder falsch? ______________ Was für einen Spruch würdest Du an Dein Haus schreiben: _____________________

9. Wenn Du weitergehst siehst Du rechts ein Restaurant mit dem schönen Namen Wendelgard. Kann Dir Dein Balu die Geschichte der Wendelgard erzählen, der sehr reichen Frau mit ihren Weinbergen in Meersburg, die einen Rüssel als Nase hatte uncsder Konstanz seine Weinberge zu verdanken hat. ______ja, er hat sie mir erzählt. ______Nein. Sie hatte keine Kinder und wollte ihren Besitz der Stadt vermachen, deren Ratsherren sie jeden Sonntag mit einer vierspännigen Kutsche am See entlang begleiteten. Den Meersburgern war sie zu häßlich, den Konstanzern nicht. Was die Konstanzer nicht bedachten, dass sie 92 Jahre alt wurde. Ihr Besitz wurde in die Spitalstiftung eingebracht. Später wirst ein Gebäude der Spitalstiftung sehen. Diese Stiftung half den Armen und Kranken der Stadt. Sie existiert noch heute. Zur ihr gehört das Krankenhaus und viele Weinberge.

  1. Gehe die Inselgasse weiter bis zum Bäcker auf der linken Seite, zum St.Niklaushaus. Dort siehst Du ein Wandbild mit einem Bäcker. Wieviele Brote hat er schon gebacken: 5,6,7,8,9

  2. Gehe beim Bäcker links in die kleine Gasse. Hier findest Du über einer Haustür einen steinernen nackten Popo. Niemand weiß, was der bedeutet. Wenn Du eine Idee hast, schreibe sie hier auf:______________________________

  3. Gehe durch die Inselgasse zurück und durch die Rheingasse Richtung Rhein und schreibe möglichst viele Hausnamen und Jahreszahlen auf z.B. Zum Leopard 1399 und lasse Dir die Namen und Jahreszahlen erklären.__________________________________________

    _______________________________________________________________Auf der rechten Seite findest Du ein Aquarium in einem Fenster. Wieviele Goldfische zählst Du?________

  1. Suche die gewaltige Blutbuche auf der linken Seite am Ende der Straße. Kann Dir Dein Balu erzählen, wer sie gepflanzt hat und wie die winzige Frau gelebt hat, die etwa so groß war wie Du und sehr reich? _______Ja, _______Nein. Sie wohnte in einer Wohnung, in der die Decke so niedrig war, dass kein Erwachsener hineinkommen konnte. Bei ihr war alles, Messer, Gabeln, Möbel so klein wie in einer Puppenstube. Ihre Diener mußten alle kleiner sein als sie selbst. Wehe wenn jemand noch wuchs und größer sie wurde. Diese Person wurde wutentbrannt entlassen. Nur der Kutscher war normal groß, weil er sonst die Pferde an der Kutsche nicht hätte bändigen können. Sie pflanzte einen Baum etwas kleiner als sie selbst. Was sie nicht bedachte war, dass ein Baum wächst. Sie würde sich im Grabe umdrechen, wenn sie wüßte, Was aus ihrem Bäumchen geworden ist. Wie hoch ist dieser Baum, eine Blutbuche geworden? ______m. Wieviele mächtige Äste wachsen aus dem Stamm? 2,3,4,5. Was für Euch interessant ist: Auch aus etwas kleinem kann etwas Großes werden!

  1. Konstanz wurde früher durch Bären geschützt. Wo könnte dieser Bärengraben vor der ehemaligen Stadtmauer gelegen haben. Heute führt ein Fahrradweg durch.

  2. Gehe den Fahrradweg weiter bis rechts zur Spitalstiftung. Dort siehst Du ein sehr großes Wandbild. Was könnte dieses Bild darstellen? Frage Deinen Balu: ___________________________

  3. Gehe ein Stück in die Gasse hinein. Auf der rechten Seite siehst Du einen kleinen Kirchtum, viele Mauern und eine Informationtafel zum ehemaligen Frauenkloster. Was war den Nonnen 1775 eine besonderes Anliegen (siehe Hinweistafel): _____________________________. Gibt es die Einrichtung noch heute? _____Ja, aber nicht mehr lange, _______Nein. Warum war diese Einrichtung besonders für Mädchen so besonders wichtig:__________________

14. Gehe zum Stadttheater und schreibe auf, was dort gerade gespielt wird:

15. Überquere die Konzilstraße und den Graben, der das Inselhotel vom Festland trennt und gehe zur Rezeption und frage, ob Du die Bilder im Klosterrundgang ansehen darfst. Suche das Bild mit der Taufe eines Flüchtlingskinds. Es war das erste Kinde von Flüchtlingen aus Genf, das in Konstanz geboren wurde. Welche Jahreszahl steht unter dem Bild? ______. Auf welchen Namen wurde das Kind getauft aus Dankbarkeit, dass die Flüchtlinge in Konstanz eine neue Heimat finden konnten? _____________. Der Maler wurde schlecht bezahlt und war verärgert. Er hat deshalb einen leeren Geldbeutel bei den Putten versteckt. Hast Du ihn gefunden? Ja__, Nein_____.

16. Gehe in den Stadtgarten zu den Vogelvolieren und schreibe die Namen der Vögel auf, die Du dort findest.


17. Gehe weiter zum Zeppelindenkmal und schreibe auf, ob Du schon mal einen Zepplin über Konstanz hast fliegen sehen? _______Ja, _____Nein.

18. Gehe weiter zur Imperia und erfinde eine Geschicht über die Frau und die beiden Figuren, die sie in den Händen hält.



  1. Gehe zum Spielplatz im Stadtgarten. Für jeden im Seminar abgegebenen Bogen gibt es ein kleines Geschenk. Der Antwortbogen muß nicht vollständig sein. Jeder Balu kann für sich regeln, welche Stationen angrlaufen werden und was erklärt wird.

  2. Der Stadtgarten eignet sich auch für eine kleine Schatzsuche.